Warnung: Trading-Apps & Forex

Mit einer neuen Masche versuchen Forex Broker aus Zypern, den deutschsprachigen Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) anzuzapfen.

Die Masche besteht darin, eine Trading-App für den Handel mit Wertpapieren und Derivaten (Forex, CFD, Binäre Optionen) anzubieten.

Die Trading-App sieht innovativ aus und weckt Assoziationen mit dem smarten „Fintech“ Bereich.

Wenn man sich jedoch die Konditionen anschaut, wird man merken, dass das Traden mit der App einen Vertragsabschluss mit einem in Zypern regulierten Forex Broker vorsieht.

Dabei benutzen die Forex Broker irreführende Namen, die nicht zypriotisch, sondern sehr deutsch, angelsächsisch oder sogar japanisch klingeln.

Nur im Kleingedruckten wird angegeben, dass der Vertragspartner in Zypern ansässig ist. Dabei spielt keine Rolle, dass auch eine Registrierung in dem BaFiN-Register besteht. Diese ist von europäischen Bestimmungen vorgesehen, bedeutet aber nicht, dass eine Überwachung durch die BaFiN durchgeführt wird. Fragen Sie ruhig die BaFiN.

Wir warnen vor Vertragsabschlüssen mit Forex Broker aus Zypern: hier ist ein Investorenschutz nach europäischen Standards nicht gegeben.

Es kann durchaus sein, dass sich der Broker weigert, Ihre Einlage auszuzahlen, und Sie können nichts machen, außer in Zypern klagen (was 4-5 Jahre dauern kann).

Zypern überwacht die Segregierung von Kundengeldern nicht, verlangt keine Veröffentlichung von Bilanzen und hat keinen richtigen Einlagensicherungsfonds für Investoren.

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