Forex Broker und Fußball: Ein ungleiches Paar?

Forex und Binary Option Broker treten oft als Sponsoren von bekannten Fußballclubs auf.

Diese Praxis wurde schon von der französischen Regulierungsbehörde AMF angeprangert.

In einer Pressemitteilung von 2016, in der die AMF eine steigenden Anzahl von Beschwerden gegen Forex Brokers und Anbieter von Binären Optionen, überwiegend in Zypern ansässig, meldete, wies die Regulierungsbehörde auch auf die fragwürdige Verstrickung von bekannten Fußballclubs als Werbeträger von dubiösen Anbietern an.

amf football

Dabei lassen sich bekannte Fußballclubs, wie FCBarcelona, Paris St. Germain, AS Monaco oder FC Porto mit Forex und Binary Option Brokers in Verbindung setzen, welche wegen Gesetzesverstöße mit Strafen belegt wurden.

Dabei muss eingeräumt werden, dass einige Fußballclubs die Parnerschaft mit Forex Broker neulich beendet haben. Aber viele dieser Partnerschaften sind noch aktiv.

Auffällig dabei ist das Missverhältnis zwischen der Finanzkraft der besagten Fußballclubs und der schwachen Kapitalisierung der meisten Anbieter von Forex und Binären Optionen, die in finanzieller Hinsicht in einer ganz anderen Liga spielen.

Da bekannte Fußballclubs nicht auf die Einnahmen aus dem Sponsoring durch Forex Broker angewiesen sind, stellt sich die Frage, welche Motivation oder Gegenleistung dahinten steckt.

Die Gegenleistung könnte mit Steuerhinterziehung oder Geldwäsche zu tun haben.

Zu diesem Thema sind neulich einige Artikel erschienen:

https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-09-21/ronaldo-touts-500-1-leverage-derivatives-that-regulators-loathe

http://www.independent.co.uk/news/business/news/christiano-ronaldo-exness-twitter-financial-product-risky-real-madrid-cfds-cyprus-football-club-a7958721.html

 

 

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