Petition: Stop Abuse of Clients‘ Money

The Petition will be automatically sent to European Authorities

Stop Abuse of Clients' Money

In recent years a large number of online investment firms offering speculative financial instruments (and mainly operating from Cyprus), have developed a business model based on making profit upon retail clients' losses.

This business model is aimed to make retail clients lose their entire deposited capital through high risky and high leveraged financial instruments, which are dealt on trading platforms which are not regulated venues and can be easily manipulated by the owners.

If clients do not lose money, such investment firms usually refuse to payout clients' funds or delay the payments for months, which has been a widespread and systemic practice for years in the European Union due to the lack of supervision and sanctions.

We request the EU-wide implementation of a real, consumer-friendly protection of clients' money.

For this purpose, we suggest clients' money which is invested in speculative financial instruments to be protected by following measures:

1. ESMA has to use intervention powers pursuant to Art. 40 MiFIR in order to ban the business practice of withholding clients' money.

2. Clients' deposited money must be anytime available to retail clients. Clients' withdrawal requests must be executed within 1 working day. Non-compliance must be sanctioned with a fixed daily penalty, payable to the client.

3. Before charging clients' money with losses, investment firms have to submit evidence of best execution and compliance with MiFID 2 (reversal of proof in favor of clients).

4. Investment firms have to submit daily reports to the NCA's about
a) details of deposited clients' money
b) details of received withdrawal requests
c) details of executed withdrawal requests.

5. Reports about the profit made by investment firms with speculative financial instruments must be made public. Audited financial statements of MiFiD investment firms must be made public.

6. Brokers dealing on own account (market makers) have to publish the warning: OUR PRODUCTS ARE NOT TRADED ON AN EXCHANGE

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31 claudia z. germany Jan 17, 2018
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19 filippo p. Italy Jan 07, 2018
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15 Karoly E. Budapest Jan 05, 2018
14 Csaba E. Budapest Jan 05, 2018
13 viktor k. Italia Jan 04, 2018
12 Kornel B. Hungary Jan 04, 2018
11 Tamas M. Hungary Jan 04, 2018
10 sandor z. Romania Jan 04, 2018
9 sandor t. Romania Jan 04, 2018
8 kadar k. Romania Jan 04, 2018
7 csaba szabolcs i. Romania Jan 04, 2018
6 hunor n. Romania Jan 04, 2018
5 RAFAELA MARIA R. Sevilla Jan 04, 2018
4 Elisabeth S. Austria Jan 04, 2018
3 Eddy E. Indonesia Jan 04, 2018
2 Günter K. Germany Jan 04, 2018
1 Patrizia V. Germany Jan 04, 2018
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Broker aus Zypern: Rechtsweg richtig beschreiten

((English))

Haben Sie Probleme mit Forex Broker aus Zypern ? Ist eine beantragte Auszahlung überfällig? Sind Account Manager nicht mehr zu erreichen ?

Die laxe Regulierung in Zypern begünstigt leider unseriöse Praktiken.

Was können Sie tun ?

Beschwerde & Schlichtungsverfahren

  • Zuerst sollten Sie alle Positionen schließen und die Auszahlung Ihrer Gelder beantragen.  Wird die Auszahlung innerhalb 3 Tage nicht ausgeführt, reichen Sie eine formale Beschwerde bei der Compliance Department des Brokers ein, möglichst per Einschreiben. Kopien aufbewahren. Sie sollten eine Bestätigung mit Zuweisung einer Referenz-Nr.  innerhalb 5 Werktage erhalten. Falls nicht, fragen Sie unter Hinweis auf die CySEC Circular 100 vom 7. December 2015 nach.
  • Prüfen Sie das Kleingedruckte und vergewissern Sie sich, dass der Broker wirklich in Zypern reguliert ist. Reichen Sie dann online Beschwerde bei der zyprischen Regulierungsbehörde CySEC  ein (über das Online-Formular oder per E-Mail and den Supervision Department).
  • Reiche Sie Beschwerde über den Online Resolution Portal der EU ein.
  • Wenden Sie sich an das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland.
  • Reichen Sie Beschwerde bei der BaFIN  Es stimmt nicht, dass die deutsche Finanzaufsicht keine Zuständigkeit für grenzüberschreitende Anbieter hat.
  • Vor Ablauf einer Frist von 4 Monaten ab der ersten Beschwerde an den Broker können Sie ein Verfahren bei der privaten Schlichtungsstelle der Industrie einleiten (Cyprus Financial Ombudsman). Es fallen Gebühren in Höhe von 20,- € an.  Sie müssen mit einer Verfahrensdauer von mindestens 9 Monaten rechnen.
    Den Antrag kann ich für Sie auf Englisch schreiben. Bitte kontaktieren Sie mich.
  • Sie können Beschwerde gegen die CySEC bei der Europäischen Aufsichtsbehörde ESMA   Auf der Webseite der ESMA finden Sie eine Anleitung für den Beschwerdeweg und ein Formular für eine formale Beschwerde gegen die CySEC
  • Sie können Strafanzeige bei dem für Ihren Wohnort zuständingen Landeskriminalamt stellen. Bei Betrug mit Binären Optionen hat neulich das FBI Geschädigte aus der ganzen Welt aufgefordert, sich hier zu melden
  • Bitte unterzeichnen Sie diese Petition.

Rechtsweg

  • Bei Forderungen unter  € 2000,- können Sie das gerichtliche  “small claim” Verfahren einleiten.
  • Bei höheren Forderungen prüfen Sie bitte die Möglichkeit, in Deutschland zu klagen. Dies dürfte aufgrund der EU Verordnung 1215/12möglich sein, wenn Sie als „Verbraucher“ auftreten.  Dazu gibt es ein Urteil des EuGH. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission und des Bayerischen Ministeriums für Verbraucherschutz.
  • Ein weiteres Instrument zur Durchsetzung von Forderungen ist die vorläufige EU-Kontopfändunggemäß EU Verordung 655/2014,  gültig seit Januar 2017.
  • Bei einer Viezahl von Geschädigten ist zu prüfen, ob eine Sammelklage nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrengesetz (KapMuG) in Frage kommt.
  • Möchten Sie in Zypern klagen, müssen Sie einem in Zypern zugelassenen Rechtsanwalt das Mandat zur Prozessvertretung erteilen. Kanzleien aus Gr0ßbritannien, auch wenn diese mit der Bezeichnung „Forex Lawyer“ werben, können Sie vor Gericht nicht vertreten. Falls Sie einen Anwalt in Zypern suchen, konktaktieren Sie mich bitte für Adressen. Leider ist die Verfahrensdauer in Zypern eine der längsten in Europa (mindestens 1000 Tage). Jedoch soll ab 2018 ein Commercial Court in Zypern errichtet werden.

 

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Forex, Binäre Optionen und CFD’s : gravierende Einschränkungen stehen bevor

Die European Securities and Markets Authority (ESMA) hat in einer Stellungnahme vom 15.12. angekündigt, dass gravierende Einschränkungen beim Handel mit Forex, Binären Optionen und CFD’s in Vorbereitung sind.

Ab Januar 2018 wird die ESMA nämlich mit neuen Befugnissen ausgestattet, z.B. zum Verbot von bestimmten Produkten oder Geschäftspraktiken (product intervention power).

Ein Verbot durch die ESMA muss dann in der ganzen EU beachtet werden. Diese Aufsichtsbefugnisse auf europäischer Ebene sind ein Novum, da bisher die Finanzaufsichtsbehörde der Heimatsländer die ausschließliche Zuständigkeit für die Aufsicht über Forex und CFD’s Broker inne hatten.

Die ausschließliche Zuständigkeit des Heimatslandes hat dazu geführt , dass sich eine große Anzahl von Broker in einem Land mit lascher Aufsicht (Zypern) niedergelassen hat, wo eine regelrechte Kultur der Impunität entstanden ist.

In Zypern konnten sich z.B. Broker einfach weigern, Gewinne und Einlagen an die wenigen profitablen Kunden zurückzuzahlen, ohne dafür strafrechtlich oder administrativ bestraft zu werden.

In Zypern konnten Broker Produkte wie Binäre Optionen anbieten, welches einem Glückspiel mit gezinkten Karten gleichzustellen sind.

Möglicherweise wird die ESMA Binäre Optionen ab Januar  gänzlich verbieten. Dies ist aus dem Wortlaut der Stellungnahme zu entnehmen. Es wird daher empfohlen, Konten bei Anbietern von Binären Optionen zu schließen, bevor es zu spät ist.

Was den Forex und CFD’s Handel betrifft, sind gravierende Einschränkungen zu erwarten, u.a.

  • Einschränkung des Leverage auf  1:30 bzw. 1:5. Dies wäre eine einschneidende Maßnahme, wenn man bedenkt, dass aggressive Broker einen Leverage bis 1:1000 oder mehr anbieten
  • Verbot der Nachschusspflicht: die Verluste sollen auf das eingesetzte Kapital begrenzt werden
  • Heraufsetzung der Margin Call Grenze: möglicherweise sollen Positionen geschlossen werden, wenn der Verlust über 10 % steigt
  • Verbot von Boni, d.h. von Zuzahlungen auf Kundeneinlagen. Boni wurden sehr erfolgreich als Köder von skrupellosen Brokern eingesetzt, um neue Kunden zu akquirieren. Da jedoch Boni nicht auszahlbar sind, wirken sie sich nur als Erhöhung des Leverage und der Wahrscheinlichkeit von Verlusten aus.

Diese Einschränkungen auf EU-Ebene werden sich massiv auf das Geschäft von Forex, CFD’s und Binary Options Broker auswirken.

Zu den Einschränkungen kommen ab Januar 2018 noch neue Offenlegungspflichten über die ausgeführten Transaktionen (Transaction Reporting), die nur mit gewaltigen Investitionen zu stemmen sind.

Möglicherweise wird es zu einer Marktbereinigung kommen. Es ist auch zu erwarten, dass Broker ihren Sitz offshore verlegen werden, um Einschränkungen und Offenlegungspflichten zu umgehen.

Kunden werden lernen müssen, genau zu prüfen, wo der Broker ihren Hauptsitz hat, bevor sie ein Konto eröffnen und Geld einzahlen, und ob das angebotene Produkt unter der europäischen Aufsicht fällt.

Zum Beispiel fällt der Handel mit Kryptowährungen (wie Bitcoin) nicht unter der europäischen Aufsicht.

Jedoch könnte die ESMA die Product Intervention Power dazu verwenden, um den Handel mit Kriptowährungen zu verbieten.

Auch das Angebot an ICO (Initial Coin Offering) könnte eingschränkt und einer Prospektpflicht unterzogen werden.

Infolge der ESMA Ankündigungen sind die Aktien von börsennotierten Broker (IG Group, CMC Markets, Plus500) stark gefallen.

Hier die Stellungnahme der ESMA:

 

 

 

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